Was ist Dummy-Training?

Ursprünglich wurden Dummys (auf Deutsch: Attrappen) in Großbritannien zur Ausbildung von Jagdgebrauchshunden eingesetzt.

Ein Dummy ist ein Säckchen aus Canvas oder Segeltuch, das meistens mit Sägemehl befüllt wird. Jagdhunde wie Retriever arbeiten vorwiegend „nach dem Schuss“. Sie sollen das vom Jäger geschossene Wild suchen und apportieren.

Diese Arbeitsweise simulieren wir beim Dummy-Training. Dein Hund lernt zunächst das „Markieren“: Ein Helfer wirft einen Dummy, Dein Hund verfolgt die Flugbahn des Dummys mit den Augen und wird anschließend von dir zum Apportieren geschickt.

In der nächsten Stufe geht es um das „Einweisen“. Dein Hund konnte keine Flugbahn des Dummys beobachten, aber du weißt, wo sich das Dummy befindet. Nun schickst du deinen Hund in Richtung Dummy. Dazu nutzt du deine Stimme, Handzeichen und Pfeifsignale. Dein Hund soll beim „Einweisen“ nur so wenig Gelände wie möglich durchstöbern.

Bei der „Freien Verlorensuche“ wissen weder Hund noch Hundeführer, wo genau sich die Dummys befinden. Es wird lediglich ein Suchgebiet definiert. Du weist deinen Hund ein und forderst ihn per Pfiff auf, an einer Stelle mit tiefer Nase zu suchen. Hat dein Hund ein Dummy gefunden, muss er es unverzüglich zu dir bringen. Anschließend schickst du ihn erneut ins Gelände, um weitere Dummys zu finden.

Für Hunde, die nicht für die Jagd ausgebildet werden, ist das Dummy-Training eine ideale Ersatz-Beschäftigung. Ebenso für Hunde mit „Jagdfieber“.

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